Ostschweizer Tambouren-, Pfeifer- und Claironwettspiele
Appenzell, 3. – 5. Juli 2026
Vom Nachwuchstalent bis zum Routinier: Gossau trommelt als Einheit zum
Erfolg
Manchmal passt einfach alles zusammen: ein gut organisierter Jubiläumsanlass,
sommerliches Wetter ohne neue Hitzerekorde und ein Tambourenverein, der vom
Nachwuchs bis zu den Veteranen sein Können auf der Wettspielbühne unter
Beweis stellt. Genau so präsentierte sich das vergangene Wochenende an den 25. Ostschweizer Tambouren-, Pfeifer- und Claironwettspielen in Appenzell.
Von den jüngsten Mitgliedern bis zu den erfahrenen Routiniers traten die
Gossauer als geschlossene Einheit auf. Die Aktivsektion erreichte in der höchsten
Kategorie S1, unter der Leitung von Etienne Naef, den ausgezeichneten 2. Platz.
Auch die erste Jugendsektion, dirigiert von Timothée Jamin, durfte sich über Rang
2 und den Titel als beste Ostschweizer Sektion freuen. Die zweite Gossauer
Jugendformation, unter der Leitung von Joel Hutter, belegte den starken 5. Platz
und unterstrich damit die grosse Breite der Nachwuchsarbeit. Ein weiteres
Highlight setzten die Veteranen «d’Fürsteländer» mit ihrem Sieg in der Kategorie
TV1.
Auch in den Einzelwettspielen bewiesen die Trommeltalente aller Altersklassen ihr
Können vor der Jury. Etienne Naef schaffte in der Königskategorie T1 den Sprung
in den Final der besten 18 und klassierte sich als zweitbester Ostschweizer auf
dem hervorragenden 9. Rang. In den Vorrunden sicherten sich Timothée Jamin
(17. Rang), Röbi Rüttimann (24. Rang) und Ramon Heim (25. Rang) einen
Kranzgewinn. Bei den Veteranen 1 sorgte Marco Willi mit Rang 9, bei den
Veteranen 2 Kurt Heim mit Rang 3 für weitere Spitzenresultate.
Besonders erfreulich waren erneut die Leistungen des Gossauer Nachwuchses. In
der Kategorie T1JA belegten Laurin Fürer Rang 17, Jan Vollmeier Rang 21 und
Andrin Bossart Rang 24. In der Kategorie T1JB erreichte Rafael Tinner den 24.
Platz. Hervorzuheben sind insbesondere Samuel Meienhofer, der sich in der
Kategorie T2JF für den Final qualifizierte und dort den ausgezeichneten 10. Rang belegte, sowie Joel Hässig (Rang 12) und Noëmi Fisch (Rang 17) in der T2J-Vorrunde. In der Kategorie T3J sorgten Elena Mosquera mit dem hervorragenden 3. Rang und Oliver Butic mit Rang 7 für weitere Spitzenresultate. Dazu kamen zahlreiche weitere starke Leistungen, die nur knapp nicht für eine Auszeichnung reichten.

